Hinweis schließen!

Hinweis!


Sie benutzen den veralteten Internet Explorer 11. Dieser Browsers wird von Microsoft nicht mehr regelmäßig mit Updates versehen. Aus Sicherheitsgründen und um Ihnen eine zeitgemäße Darstellung und die bestmögliche Benutzererfahrung zu bieten, unterstützen wir diesen Browser nicht mehr. Wir empfehlen für die optimale Nutzung der Website die aktuelle Version eines modernen, sicheren und standardkonformen Browsers wie Google Chrome, Mozilla Firefox, Safari (nur Mac) oder Microsoft Edge zu nutzen.

Therapiechancen und -risiken

Therapiechancen

Die Schwangerschafterwartung nach IVF oder IVF/ICSI ist etwa so hoch wie die natürliche Schwangerschaftserwartung eines gesunden Paares.

  • Die natürliche Schwangerschaftsrate liegt bei 20 - 25 % pro Zyklus
  • Die Schwangerschaftsrate pro Embryotranfer beträgt 28,4% bei der IVF und 27,9% in der IVF/ICSI - Behandlung.(Deutsches IVF - Register 2001)

Nach bis zu 4 Behandlungszyklen sind 65 - 70 % der Frauen schwanger. Wesentlichen Einfluß auf die Erfolgschance hat das Lebensalter der Frau.


Therapierisiken

Wie jeder körperliche Eingriff ist auch die In Vitro Fertilisation mit Risiken verbunden. Das Ziel der Hormontherapie ist ein Heranreifen mehrerer Eizellen. Trotz sorgfältiger Ultraschall- und Serumhormonkontrolle kann es zu einer Überstimulation kommen. Das sogenannte Überstimulationssyndrom ist mit einer deutlichen Vergrößerung der Eierstöcke, Unterbauchschmerzen sowie relativ hohen Östrogenspiegeln verbunden, die zu einer vermehrten Gefäßdurchlässigkeit und damit zu einem erhöhten Thromboserisiko führen. Diese Symptome sind jedoch gut zu behandeln und bilden sich wieder vollständig zurück.
Um die Erfolgschance des IVF-Verfahrens zu erhöhen, werden meist zwei, maximal drei Embryonen übertragen. Damit ist die Mehrlingsrate gegenüber der normalen Mehrlingsrate erhöht: Von 100 Geburten nach IVF/ICSI sind 20,44 % Zwillingsgeburten und 1,24% Drillingsgeburten ( Deutsches IVF - Register 2004). Dem steht eine natürliche Häufigkeit von 1,2% Zwillingsgeburten und 0,013 % Drillingsgeburten gegenüber.

In unserem Behandlungszenrtum konnte die Mehrlingsrate noch weiter reduziert werden. Die Zwillingsrate liegt knapp unter 20% und das Drillingsrisiko bei 0,5%. Dies ist umso bedeutsamer, als daß das Risiko der Frühgeburtlichkeit bei Mehrlingsschwangerschaften wesentlich erhöht ist und damit das Risiko für geburtsbedingte Schäden bei den Neugeborenen deutlich zunimmt. Dies gilt es unter allen Umständen zu vermeiden, da es weder für das Neugeborene noch für die Eltern eine erstrebenswerte Perspektive darstellt. Denken Sie daran, die Erfüllung des Kinderwunsches sollte nicht mit allen vefügbaren Mitteln unter Ausblendung der Risiken für Mutter und Kind erzwungen werden