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Social freezing

Unter dem Begriff „Social freezing“ wird das Einfrieren von Eizellen ohne einen direkten medizinischen Grund verstanden. Mit Hilfe dieser modernen Technik kann eine „Fertilitätsreserve“ angelegt werden und die Erfüllung des Kinderwunsches auf einen späteren Lebensabschnitt verschoben werden. Aus verschiedensten Gründen kann die Entscheidung zum Social freezing erwogen werden:

Abnahme von Eizellqualität und Eizellmenge

Im Gegensatz zum Mann verfügt jede Frau ab der Geburt nur über eine begrenzte Anzahl von Eizellen, die mit zunehmendem Alter auch deutlich an Qualität verlieren (siehe auch „Eizellqualität, AMH und Eizellreserve).

Fehlender Partner

Ab dem 35. Lebensjahr sinkt die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit jährlich um mehrere Prozent und bei fehlendem Partner lässt sich das „fertile Fenster“ der Frau mit Social freezing nach hinten verschieben.

Absicherung vor Fertilitäts-mindernden Erkrankungen

Bestehen Nebenerkrankungen mit Einfluss auf die Fertilität kann durch das Einfrieren von Eizellen Sicherheit gewonnen werden.

Karriereplanung

Oft kollidiert die Karriereplanung mit dem Kinderwunsch. Viel Aufmerksamkeit bekamen vor einigen Jahren Großkonzerne wie Google oder Apple, die ihre Mitarbeiter beim Social freezing unterstützen.

Reduktion der Risiken von genetischen Veränderungen, die ab dem 35. Lebensjahr wahrscheinlicher werden.

Im Rahmen des Social freezings werden nach hormoneller Stimulation Eizellen entnommen und mittels „Vitrifikation“ eingefroren. Diese können im Anschluss theoretisch unbegrenzt gelagert werden. Besteht in der Folge ein Kinderwunsch können die Eizellen wieder aufgetaut und mit den Spermien des Partners mithilfe der ICSI befruchtet werden. Da nicht jede Eizelle sich befruchten lässt und die Schwangerschaftsraten je nach Alter zwischen 15 und 40 % liegen, muss eine ausreichende Eizellreserve eingefroren werden. Zur Orientierung kann man sich merken, dass je Lebensjahr ca. eine Eizelle eingefroren werden sollte.